HKJ-Bayern GmBh
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Vorwort

Dieses Vorwort ist auf dem Hintergrund einer √ľber 19j√§hrigen fachlichen und pers√∂nlichen Begleitung des Initiators und Gr√ľnders, des Heilp√§dagogen J√ľrgen Weidemann, der jetzigen GmbH und seiner Gremien zu verstehen.

Die bisherige Arbeit des Jugendhilfetr√§gers und die vorliegende Konzeption, ist gepr√§gt von dem Verst√§ndnis eines christlichen Menschenbildes, dass bestimmt ist von der Zuwendung zu jungen Menschen in schwierigen Situationen. 

Da sich heilende P√§dagogik nur im Kontext mit den Gaben und M√∂glichkeiten von Erwachsenen (Erziehern, Sozialp√§dagogen, Heilp√§dagogen) realisieren l√§sst, sind in der vorliegenden Konzeption die Grenzen im Abschnitt "Kriterien f√ľr eine Aufnahme" deutlich benannt.

Die in der Konzeption niedergelegten fachspezifischen Leistungsbeschreibungen sind die Ergebnisse einer langj√§hrigen Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe. J√ľrgen Weidemann und seine Mitarbeiterinnen sind bekannt als Fachkr√§fte, die kontinuierlich an den Fortbildungsangeboten einschl√§giger Veranstalter teilgenommen haben.

Dar√ľber hinaus sind Erfahrungen und Wissen, durch die langj√§hrige Mitarbeit von J√ľrgen Weidemann im Arbeitskreis Fortbildung und in seiner Referentent√§tigkeit in Seminaren des Evangelischer Erziehungsverbandes in Bayern im Konzept, deutlich zu erkennen. Dies erscheint ausgepr√§gt in Ziff. 2 der Konzeption "Phasenmodell des Erziehungskonzeptes" aber auch in den differenzierten Stellenbeschreibungen.

Hervorzuheben ist die Tatsache, dass in den Einrichtungen des Tr√§gers die r√§umlichen Rahmenbedingungen nach den Ergebnissen des Forschungsprojektes "Der gestaltete Raum als Lebenshilfe f√ľr Kinder Jugendliche und Erwachsene" (Diakonisches Werk Bayern 1986 - 1991) eingerichtet wurden. 

Anhand der Tatsache, dass die vorliegende Konzeption, prozesshaft √ľber einen l√§ngeren Zeitraum mit allen Mitarbeiterinnen, unter der Federf√ľhrung einer professionellen Beratungsfirma, entstanden ist, ist zu erwarten, dass die fachlichen Aussagen des Konzeptes in den Alltag der Kinder und Jugendlichen in den beschriebenen Einrichtungsformen, umgesetzt werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Konzeption im Sinne des Bedarfs (Jugendhilfeplanung in der Region) und einer, auf Erfahrungen beruhenden, weiteren Ausdifferenzierung heilp√§dagogischen Arbeitens zur Hilfe der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien fortgeschrieben wird.

Die Einrichtungen und Dienste der HKJ Bayern GmbH sind ein gutes Beispiel der fachlichen Vielfalt evangelischer Jugendhilfe in Bayern.

 


Eduard Wisgalla
Diakon i.R., von 1974 bis 1998 Referent f√ľr Jugendhilfe im Diakonischen Werk Bayern - Landesverband N√ľrnberg